Das BTZ im W.I.R. - Integration von Geflüchteten in Arbeit

Der Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen wurde in den vergangenen Jahren immer mehr erleichtert. Gegenwärtig dürfen Geflüchtete schon drei Monate nach ihrer ersten Registrierung eine Arbeit aufnehmen.

Aber 40 - 50 % der erwachsenen Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland eingewandert sind, leiden unter den Folgen traumatischer Erfahrungen und Erlebnisse. Dies wirkt sich nicht nur auf ihre Lebensqualität, sondern häufig auch auf die berufliche Leistungsfähigkeit aus. Um dem zu begegnen hilft die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration schon seit 2015 geflüchteten Menschen bei ihrer Integration in Ausbildung, Studium und Beschäftigung mit dem Programm "W.I.R. work & Integration für refugees".

Das BTZ Hamburg beteiligt sich seit Beginn an diesem Programm. Wir führen psychologische Screenings mit den Personen durch, bei denen der Verdacht einer psychischen Störung vorliegt. Mithilfe der Screenings kann der Grad der Arbeitsfähigkeit des Betreffenden ermittelt werden. Die Ergebnisse geben die Richtung für die weitere Begleitung und Integration in Arbeit vor. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, eine dreiwöchige Belastungserprobung im BTZ durchzuführen.

Darüber hinaus können Menschen mit Fluchthintergrund psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen, beispielsweise zum Umgang mit Stress, bei Konflikten im Zusammenleben in Flüchtlingsunterkünften und zu gesunderhaltender Lebensführung. Bei Bedarf verweisen wir zu weiteren Stellen des Hamburger Versorgungssystems. Auch die ŸVermittlung in Freizeitaktivitäten wie z.B.: kostenlose Sportangebote, Anlaufstellen zum Deutschlernen und Angebote der Stadtteilzentren können eine Hilfe darstellen.

Öffnen Sie hier den W.I.R.-Flyer in deutscher Sprache

Gelangen Sie hier zu weiteren Informationen und zu Flyer in anderen Sprachen