Aktuelles aus unserer Zweigstelle in Lüneburg

Einblicke in die Druckerei Wulf

Zwei Teilnehmerinnen aus dem BTZ Lüneburg geben hier ihre Eindrücke wieder:

"Die BTZ  Teilnehmer/innen und die Teilnehmer/innen der PAC Maßnahme sowie die Trainer waren am 24.03.2017 wieder unterwegs. Dieses Mal zur Betriebsbesichtigung der Druckerei Wulf (Inhaber Herr Herrmann Maak). Nach kurzer Einleitung über die Arbeitsabläufe wurden wir in zwei Gruppen durch den Betrieb von Frau Priwall (Kundenberaterin) und einer Kollegin geführt. Die gesamte Dauer der Führung betrug zwei Stunden. Während dieser Besichtigung erfuhren wir, dass es diesen Betrieb seit 1946 gibt. Herr Maak hat die Firma 1973 übernommen. Die Druckerei Wulf hat über 20 Mitarbeiter und ist außerdem ein Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb stellt Kleinauflagen per Digitaldruck her und hohe Auflagen per Offsetdruck. Die Firma Wulf hat einen eigenen Fuhrpark. Der Betrieb versendet weltweit im Einzelversand sowie in Postauslieferung und Versand. Auch die Selbstabholung ist möglich. Das Unternehmen stellt nicht nur schöne Drucke her, sondern auch die Umwelt liegt dem Unternehmen am Herzen: So wird dank modernster Technologie und Maschinen der Wasservorrat geschont und auf schädliche Chemikalien verzichtet.  Wir danken der Firma Wulf für die informative Führung durch ihren Betrieb!“
Frau K.

„Die Druckerei verfügt über unterschiedlichste Versionen von Papierfertigungen. Es fängt an mit Offsetdruck (Fertigung von Büchern) über Kleinoffset (Druck von Etiketten), auch Buchfertigung wie Bildbände werden erstellt. Buchbindereiverarbeitung wie Drahtheftung, Klebung, Bohrung, Falzung, Nuten, Prägung und Stanzen werden hier durchgeführt. Zwischen neuer Technik wie der Offsetdruckmaschine „Speedmaster CX 102“, die 2010 in Betrieb genommen wurde und einem neuen Digitaldrucksystem, das 2011 in Arbeit genommen wurde, befindet sich auch eine aus dem Jahre 1960 alte Heidelberger Druckmaschine, welche auch heute noch ihre Dienste leistet. Bei der Führung wurde einem vermittelt, wie viele Stationen erforderlich sind, um aus einem Auftrag ein Top Produkt herzustellen.“
Frau R.

Einblick in den Betriebsablauf bei Coca-Cola

Kurzbericht erstellt durch Herrn K., Teilnehmer aus dem BTZ Lüneburg:

„Am Mittwoch, den 30.11.16 besichtigte die Lüneburger Abteilung des BTZ Hamburg die Lüneburger Abfüllanlage von Coca-Cola. Mit 5 Teilnehmenden aus der Abklärungsmaßnahme PAC sowie 11 Teilnehmenden aus der beruflichen Rehabilitation machte sich Herr Knigge, Ergotherapeut und beruflicher Trainer, auf den Weg. Mit dem Bus fuhren wir in ein im südlichen Lüneburg  gelegenes Industriegebiet an der Ilmenau. Zuerst hielt uns der Betriebsleiter, Herr Kiehn, eine kurze Präsentation über das Unternehmen.  Der Coca-Cola-Konzern ist in 200 Ländern aktiv und verkauft weltweit 4 der 5 größten Getränkemarken. Herr Kiehn betonte, dass die Lieferanten für Coca-Cola Regional ausgewählt werden. Von zwei Produktionsleitern wurden wir anschließend durch die Produktion geführt. Nachdem wir mit Ohrstöpseln, Haarnetz, Warnwesten und Einwegkitteln ausgestattet waren, desinfizierten wir uns noch die Hände. Durch die relativ große Gruppe sowie die Lautstärke war eine reguläre Führung leider nicht möglich. Unsere beiden Gastgeber erklärten immer wieder kleinen Grüppchen die Anlagen. Dennoch war es spannend, die Produktionsanlagen zu betrachten.

Aus 12 cm mal 3 cm großen Plastikzylindern, welche unten geschlossen sind, sogenannte PET-Rohlinge, werden bei über hundert Grad 1L Plastikflaschen in eine Form aufgeblasen. Dies geschieht bei 28 Bar. Besonders spannend fand ich, wie die fertigen Cola-Kisten von einem Roboter auf einem Fließband so zurechtgeschoben wurden, dass diese zu Blöcken zusammenstellt wurden. Diese wurden anschließend mit Plastikfolien eingehüllt. Letztlich standen drei Paletten bereit, um vom Gabelstapler ins Lager gebracht zu werden. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, die Produktionsleiter ausgiebig zu befragen. Wir interessierten uns in erster Linie für Personalfragen; so wurde z.B. die Frage nach einem möglichen Quereinstig bejaht." 

Betriebsbesichtigung in der Heinze Akademie Hamburg

Am 24. Juni 2016 unternahmen 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie vier Mitarbeitende des BTZ in Lüneburg eine Betriebsbesichtigung in der Heinze Akademie.

"Nach einer herzlich - freundlichen Begrüßung durch Herrn Heinze persönlich wurden wir in einem Konferenzzimmer von Herrn Heinze und seinen Mitarbeitern, Frau Antz und Herrn Sabet, empfangen. Nach einer einleitenden Vorstellung der Schule wurden einige Berufsfelder näher vorgestellt, die in der Heinze Akademie erlernt werden können. Wobei, auf Grund vermehrten Interesses, der Bereich der Augenoptik besonders behandelt wurde. Die ausführliche Besichtigung der Augenoptikwerkstatt war interessant, sehr anschaulich und informativ: Es wurden die einzelnen Arbeitsschritte vom Rohling bis hin zur fertigen Brille genau vorgestellt und veranschaulicht. Im späteren Verlauf wurden auch die Lehrgänge Screen Design und Technische Kommunikation und Produktdesign vorgestellt. Anschließend beantwortete Herr Heinze geduldig und ausführlich die entstandenen Fragen. Schließlich hat er alle Beteiligten zu einem individuellen Gesprächs- und Anschauungstag eingeladen. Nach einem informativen Tag sind wir mit einigen guten Denkanstößen und Zukunftsmöglichkeiten in Lüneburg am späten Nachmittag wieder angekommen."

Kurzbericht erstellt durch Frau V., eine Teilnehmerin aus dem BTZ Lüneburg.
Besuchen Sie für weitere Informationen die Webseite www.heinze-akademie.de

Zu Gast beim NDR

Eine Teilnehmerin beschreibt ihre Eindrücke:

"Am 23. November 2015 waren insgesamt 14  Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beruflichen Trainingszentrums Lüneburg sowie des Beruflichen Trainingszentrums Hamburg zu Besuch beim NDR in Hamburg-Stellingen. Der NDR Hamburg arbeitet fest zusammen mit der ARD. Außerdem ist der NDR eine Medienanstalt für Fernsehen und Radio. Wir wurden erst einmal herumgeführt und man hat uns die Entstehungsgeschichte des Senders erzählt. Diese wurde uns auch an großen Bildschirmen dargelegt. Des weiteren konnten wir in den Bereich der Schnitt- und Tontechnik hineinschauen. Leider konnte mir unser Ansprechpartner, Herr Behrens, nicht sagen, welche Videoschnittprogramme benutzt werden, was ich sehr schade fand. Natürlich gewannen wir auch einen Einblick in die TV-Studios. Bevor wir ins Studio gehen durften, um bei einer Aufzeichnung zuschauen zu können, haben wir die Moderatorin der Sendung getroffen. Ich war erstaunt darüber, dass sie interessiert war, was das BTZ genau ist und auch viel Verständnis hatte.  Alles in allem hatten wir einen spannenden und lehrreichen Tag. Ich kann diese interessante Führung sehr empfehlen. Der NDR hat ein breites Spektrum an Berufsbildern.“

Betriebsbesichtigung bei AIRBUS

Juni 2015, Das Berufliche Trainingszentrum Lüneburg ist zu Gast beim Flugzeughersteller AIRBUS in Hamburg-Finkenwerder. Ein Teilnehmer berichtet über den Hintergrund des Besuchs und über Eindrücke aus den Werkshallen:

"Im Zuge einer gegenseitigen Betriebsbesichtigung sind sieben leitende Angestellte des Unternehmens AIRBUS am 23. April 2015 in das Berufliche Trainingszentrum Hamburg in Lüneburg gekommen, um sich vor Ort ein Bild von der beruflichen Rehabilitation zu machen. Im Gegenzug konnten 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und drei Mitarbeitende des Beruflichen Trainingszentrums Lüneburg am 1. Juni 2015 das AIRBUS Werk in Finkenwerder besuchen. Die sehr individuelle Führung durch die Werkshallen war sehr beeindruckend! Wir konnten hautnah miterleben, wie die Maschinen zusammengebaut werden und haben unter anderem gelernt, dass im Flugzeugbau kaum geschweißt, dafür aber umso mehr genietet wird. Wir konnten mit eigenen Augen sehen, dass die Außenwand eines Airbus erstaunlich dünn ist (1,4mm) und durften uns Arbeitsstätten nähern, die nicht zum üblichen Rundgang einer AIRBUS-Betriebsbesichtigung gehören. Alles in allem hatten wir einen sehr abwechslungs-, erlebnis- und lehrreichen Tag!"